Männerchorreise 26. 08. 2017 nach St. Blasien - Schluchsee - Schaffhausen


Kurzgeschichte


31 Teilnehmer.





Männerchorreise 26. 08. 2017 nach St. Blasien - Schluchsee

Unsere diesjährige Männerchorreise führt also in die EU..
So sind 31 Männer unseres Chors um 8.0 Uhr startbereit im Bus der Firma Nüssli, mit Patrick Nüssli am Steuer. Bei schönem Wetter geht es talabwärts und weiter nach Kloten - Bülach. Bei Weiach dunkelt es nebelbedingt kurzfristig, aber bei Zurzach ist alles wieder hell. Hier rechts abbigen, und nach der Rheinbrücke sind wir
in Baden-Württemberg. Der Weg führt ein Stück rheinabwärts, und bei Waldshut geht es dann gegen Norden. Die Strasse führt durch viel dünnbesiedeltes Grünes. Sanfte Hügel, kurvige Täler, offene Felder folgen sich.

Zunehmend wird es waldig und hügelig, sodass die Bundesstrasse zu einem veritablen Pässchen wird. Ueber den höchsten Punkt, etwa Höchenschwand auf rund 900 m.ü.M., geht es hinunter nach Häusern - St. Blasien.


Im malerischen Städtchen mit dem imposanten Dom und dem Dorfbach - der Alb - parkiert Patrick. Mittlerweilen ist es sonnig warm, und wir wandern ganze 100m zum Restaurant im Dom- Hotel mit der Terrasse direkt über dem Bach. Kurze Gedanken über Situationen bei überschwemmten Dorfbächen... Aber Kaffee und Gipfeli im gemütlichen Stübli löschen sofort alle abstrakten Vorstellungen.
Nach der Verpflegung wird es wieder besinnlicher - wir besammeln uns im weissen sandsteinernen Dom - 63m hoch - mit marmorbelegten Säulen.

Unser 'Tebje Pajom' sowie 'Glocken der Heimat' klingen auch entsprechend feierlich. Die runde Halle ergibt ein eindrückliches Klangbild mit rund 5 Sekunden dauerndem Nachhall.


Zurück in die irdische Welt - wir besteigen
um 11 Uhr den Bus für die rund 15minütige Weiterfahrt Richung Feldberg nach Bärental, zum Restaurant Adler. Zum Apéro draussen ein-zwei Glas kühlen, trockenen Müller-Thurgau. Nach geleerten Gläsern wird es Zeit zum Mittagessen im urchigen Sääli des Schwarzwaldhauses. Schweinssteak, Gemüse, Nudeln sorgen zusammen mit neuen Gläsern und anschliessendem Holunder-/ Glacé- Dessert weiter für beste Stimmung.


Wir verlassen um 14 Uhr das Hotel, und Patrick fährt uns in einigen Minuten nach dem Ort 'Aha' (wie 'jäsoo', aber wahr.) Hier gehts zur Landungsstelle am Schluchsee hinunter.

Ja - wo soll das Schiff denn anlegen, am abfallenden Sandstrand ohne Landungssteg ?

Bald werden Vermutungen oder Unklarheiten beseitigt: das ankommende Schiff fährt rückwärts ans Ufer und fährt eine Heckwandklappe hinunter. Das rund 100plätzige Boot ist gut besetzt. Auf dem Oberdeck unter dem Sonnensegel geniessen wir bei angenehmer Temperatur mit kühlendem Wind die Fahrt um den Stausee. Um halb vier landen wir am Ort Schluchsee. Der Ort ist nicht umsonst (fast muss man sagen 'leider') so rege besucht. Immerhin wird er durch unsere Abfahrt um 31 Männer entlastet...

Es geht durch Weiler und viel Wald weiter gegen Südosten. Noch schmaleres Strässchen, noch mehr im Wald, und wir erreichen bei Grafenhausen die 'Museumsmühle Schwarzwald', mit Hotel, obligatem Souvenirlädeli, Tierpark mit Pfau, Uhu, Fischweihern etc. Dass der Parkplatz gratis ist, ist nett; aber so viel Blech im an sich idyllischen Tääli trübt das Bild schon etwas. Trotzdem lohnt sich die Stunde, die wir zum Verweilen in der gepflegten Anlage nutzen können.


Danach sind wir zum Fleischplättli oder Salatteller im Restaurant eingeladen. Auch das ist ein Genuss.

Nach halb sieben steigen wir in unser Fahrzeug, und es geht langsam heimwärts, diesmal gegen Osten. Bei langsam untergehender Sonne können wir die Fahrt über welliges Land gegen Bonndorf geniessen. In Schleitheim (hemmentalerisch 'Schlaate') lassen wir 'die EU' wieder hinter uns. Via Schaffhausen, durchs Weinland, sind wir wieder am morgigen Sammelpunkt Ottikon; wie am Morgen genau um 8.0 Uhr.


Also - eine weitere tolle Männerchorreise - von Dirigent Kurt Strebel wiederum perfekt organisiert und geleitet, endet hiermit. Herzlichen Dank lieber Kurt !

Ein weiterer herzlicher Dank gilt Patrick Nüssli, der uns in angenehmer, sicherer Fahrt transportiert hat. Dass der Vorstand und Spender (vermutlich auch Kurt darunter) die weitgehende Finanzierung unserer Verpflegung übernommen hat, verdient ebensolchen Dank !
MCO roe Illnau 27. 08. 2017