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30. Juni / 01. Juli 2018: Männerchorreise ins Lötschental

 

Am frühen Samstag des vergangenen Wochenendes starten 30 Mitglieder des Männerchors Ottikon zur zweitägigen Reise. Bei schönstem Sommerwetter geht es mit den SBB via Zürich nach Visp. Dank Geschwindigkeiten bis 200 km/h und Lötschberg-Basistunnel dauert das noch gut 2 Stunden. Unter stahlblauem Himmel fährt uns das Postauto den Löschberg-Südhang hinauf nach Ausserberg. Hier wird das Restaurant Bahnhof unser Quartier. Unterm Sonnenschirm geniesst ‚mann‘ ein-zwei Glas kühlen Weissen und anschliessend ein währschaftes Mittagessen.


Am frühen Nachmittag geht es weiter mit dem Zug hinauf nach Goppenstein. Das Postauto bringt uns nach Wiler, wo wir danach zur Lauchernalpbahn gelangen. Bei herrlichem Wetter und bester Laune vebringen wir oben mit Spazieren oder Siesta auf der Terrasse eine gute Stunde. Nach Talfahrt – mit ‚Monster-Trottinett‘ oder Luftseilbahn - und kurzer Postautofahrt gelangen wir zum Weiler Kühmatt, wo Dirigent Strebel mit uns in der Kapelle ein paar Lieder anstimmt. Es klingt feierlich im wunderschönen Gotteshaus.


Es folgt eine kurze Wanderung hinunter nach Blatten, die alle Kollegen – 40 bis 90- jährig – im sommerlichen Wetter gut meistern. Man schätzt aber anschliessend den Platz auf der Terrasse des Restaurants Edelweiss, hoch über der reichlich Wasser führenden Lonza.
Die Walliser Plättli mit Raclette, welches immer wieder nachserviert wird, müssen natürlich jeweils von einheimischem Wein oder Bier kulinarisch ergänzt werden.

 

Bei Sonnenuntergang fahren wir zurück zum ruhigen Ausserberg. Unterwegs sehen wir an den steilen Hängen diverse Narben der Naturgewalten. Man realisiert die Gefahren, denen die Bergbewohner speziell im Winter ausgesetzt sind und immer wieder zum Opfer fallen. Wie sinnig dazu war das 'Signore delle cime' in der Kapelle...

Auf der Sonnenterrasse unseres Restaurants, hoch über dem Rhonetal, geniesst man den Sommerabend. Die Luft ist so mild wie am Meer, nur viel ruhiger und besser… So dauert das gesellige Zusammensein draussen bis Mitternacht, mit einem 'Abricot' als Schlummertrunk.

Nach dem Sonntagmorgen-Essen verlassen wir unsere Stätte, und der komfortable 'Lötschberger‘ führt uns dann auf der spektakulären Bahnroute nordwärts bis Spiez.
Eine weitere kurze Bahnfahrt bringt uns nach Interlaken. Die herrliche Reise geht mit dem prächtig renovierten Schaufelrad- Dampfer 'Lötschberg', angetrieben von der Escher-Wyss- Maschine von 1903, weiter bis Brienz. Im  Weissen Kreuz geniessen wir das Mittagessen. Ein Verdauungsspazierang wäre angebracht, aber das mittlerweile heisse Wetter hindert die meisten, den Platz unterm Sonnenschirm zu verlassen. Dafür vernehmen wir rundum die Dampfpfeifen und Rauchschwaden von Schiffen, Rothornbahnloks und diversen ‚versammelten‘ dampfbetriebenen Oldtimern.

 

Im modernen Zug der Brünigbahn fahren wir zügig bergauf, dann am Autostau vorbei hinunter ins Obwaldnerland. Der Lungernsee erscheint unterm wolkenlosen Himmel in fast künstlichem Blaugrün.

In Luzern finden sich im Zug trotz Reservation noch knapp Sitzplätze. Aber es geht bestens zurück, und um halb sieben hat uns die Heimatgemeinde wieder.

Eine prächtige, abwechslungsreiche Reise, die unser Dirigent Kurt Strebel wiederum perfekt vorbereitet, organisiert und geleitet hat, endet damit.


Herzlichen Dank, lieber Kurt !
Merci auch Helen und Hans Höhener, die die detaillierte Reisedoku mit bearbeitet haben.             (Bericht Erich Rösch, MCO Tenor 1, 18. 07. 2018)